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Feuerlöscher

Was man über Feuerlöscher wissen sollte.

Handhabung von Feuerlöschern:

Greifen Sie einen Brand immer in Windrichtung an!
Flächenbrände immer von vorne beginnend ablöschen!!
Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen! Alle anderen Brände von unten nach oben!
Mehrere Feuerlöscher einsetzen, nicht nacheinander!
Vorsicht vor Wiederentzündung! Brandstelle bewachen.
Eingesetzte Feuerlöscher nicht mehr aufhängen, sondern unbedingt sofort neu befüllen lassen.

Nicht jeder Feuerlöscher ist für alle Brände geeignet:

Die Symbold befinden Sich auf dem Feuerlöscher, diese können schwarz oder rot sein.

Notruf

FEUERWEHR

122

RETTUNG

144

POLIZEI

133

Mit einem Trick können sich Kinder die Nummern leicht merken.

eins – zwo – zwo  ***   brennt lichterloh eins – drei – drei   ***   Polizei eins – vier – vier   ***   die helfen mir

BERGRETTUNG

140

EURONOTRUF

112

VERGIFTUNGS INFORMATION

01/406 43 43

NOTRUF FÜR GEHÖRLOSE

0800 133 133

Verhalten bei Sturm- & Unwetterwarnung

Halten Sie Balkon- Terrassenabläufe sowie alle zum Gebäude gehörenden sonstigen Abläufe frei von Blättern und Schmutz! Fahren Sie Markisen ein, schließen Sie Sonnenschirme! Ziehen Sie Netzstecker und Antennenkabel von Fernsehgeräten und PCs! Bleiben Sie bei Sturm und Gewitter im Haus – das ist der sicherste Ort. Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst. Sie halten damit Feuerwehrkräfte für wichtige Einsätze frei.

Silvester

 

 

Hinweise zum Grillen

– Halten Sie Kinder vom Grill fern! – Spritzen Sie niemals brennbare Flüssigkeiten in einen Grill!
Löschen Sie einen Grill niemals mit Wasser! – Achten Sie beim Aufstellen des Grills auf einen festen Standplatz
und halten Sie Abstand zu brennbaren Materialien. – Beachten Sie die Windrichtung. Vergewissern Sie sich, dass
keine Funken und Glut vom Wind verweht werden. Der Betreiber des Grills ist für Folgeschäden verantwortlich.
– Behalten Sie den Grill immer im Auge und halten Sie immer eine Löschdecke, einen Eimer Sand oder einen
Pulverlöscher bereit. Löschen Sie ihn nicht mit einem Eimer Wasser. Der hierbei entstehende Wasserdampf
kann zu Verbrühungen führen. – Kinder können Gefahren, wie z.B. Hitze, Stichflammen und Fettspritzer, beim
Grillen nicht einschätzen, halten Sie sie daher fern. – Verwenden Sie nur handelsübliche Grillanzünder mit GS
oder DIN Kennzeichnung. Keinesfalls „Brandbeschleuniger“ wie Benzin oder Spiritus, sonst kommt es zu einer
blitzartigen Verpuffung. Resultat sind schwerste Verbrennungen. – Achten Sie bei Verwendung eines Gasgrills
unbedingt darauf, dass die Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch nicht der Hitze ausgesetzt ist.
Austretendes Gas ist brandgefährlich. -Entsorgen Sie die Grillkohle erst, wenn diese vollständig erkaltet ist.
Schütten Sie Glut nicht zum abkühlen auf den Boden. Brand- und Verletzungsgefahr.
  • Sollte es dennoch beim Grillen zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese sofort mit viel Wasser,
  •  bis spürbare Schmerzlinderung eintritt. Decken Sie die Wunde dann möglichst keimfrei ab, und begeben
  • Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.

Sicherheit im Urlaub

Inspizieren Sie gleich nach Ankunft die Fluchtwege und Fluchmöglichkeiten in ihrem Urlaubshotel. Machen Sie sich mit dem Verlauf des Fluchtweges vertraut. In den meisten Fällen ist der Fluchtplan im Zimmer oder im Gang angebracht. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie sich beim Hotelpersonal. Tipp: Vergewissern Sie sich ob auch alle Fluchtüren zu öffnen sind.

Sirenenwarnung

Was bedeuten die Sirenensignale?

Um die rasche Warnung der Bevölkerung zu gewährleisten, haben Bund und Länder in Österreich ein gemeinsames

Warn- und Alarmsystem aufgebaut. Die Warnung erfolgt über die in allen Orten vorhandenen rund 7.000 Feuerwehrsirenen

– in Wien über spezielle Zivilschutzsirenen. Was aber bedeuten die Sirenensignale im Ernstfall?

Die Sirenen können lokal (also z.B. über die Feuerwehr), landesweit (über die Landeswarnzentrale) oder sogar bundesweit

(über die Bundeswarnzentrale des Bundesministeriums für Inneres) ausgelöst werden.

Das in ganz Österreich einheitliche akustische Warn- und Alarmsystem unterscheidet zwischen folgenden verschiedenen

Signalen:

1. Warnung: Herannahende Gefahr

Ein gleichbleibender Dauerton von 3 Minuten bedeutet „Warnung“. Es besteht zur Zeit
noch keine akute Gefährdung. Sie müssen sich aber auf eine herannahende Gefahr einstellen.
Schalten Sie Ihr Radio- oder Fernsehgerät (ORF) ein, und informieren Sie sich
über die weiteren Verhaltensmaßnahmen.

2. Gefahr:

Ein auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute bedeutet „Alarm“. Verlassen Sie die
Straße und suchen Sie schützende Räumlichkeiten auf. Informieren Sie sich unbedingt
über Radio oder TV, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen sollen. Die weiteren Verhaltensmaßnahmen
werden Ihnen bekanntgegeben werden.

3. Entwarnung: Ende der Gefahr

Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute bedeutet „Entwarnung“. Die Gefahr ist
vorbei. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend
bestimmte Einschränkungen im täglichen Lebensablauf geben kann.

Sirenenprobe:

Weiters findet jeden Samstag um 12:00 Uhr eine örtliche Sirenenprobe (Dauerton von 15 Sekunden) statt.
Am ersten Samstag im Oktober findet außerdem alljährlich ein bundesweiter Zivilschutzprobealarm statt.

Feuerwehralarm:

In Ausnahmefällen wird auch noch die Feuerwehr (bei einem Großalarm) im Ort zusätzlich über die Sirene
(Dauerton von 3 x 15 Sekunden mit dazwischen jeweils 7 Sekunden Pause) alarmiert. Im Normalfall erfolgt
aber eine stille Alarmierung über Pager.

Stau – Bildung einer Rettungsgasse

Bei Stau – Rettungsgasse

Sollte es auf Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen zu einem Stau kommen, muss ab 1. Jänner 2012 eine Rettungsgasse gebildet werden, egal aus welchem Grund dieser Stau entstanden ist. Durch diese Rettungsgasse können Einsatzfahrzeuge um bis zu vier Minuten schneller an Einsatzorten eintreffen und die Überlebenschancen von Unfallopfern steigen dadurch um bis zu 40 Prozent.

 

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer:

Kommt es auf Autobahnen oder Schnellstraßen bzw. Autostraßen zu stockendem Verkehr oder Stau, sind alle Verkehrsteilnehmer (auch Motorräder) verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Bei Behinderung von Einsatzfahrzeugen sowie widerrechtlicher Benützung der Rettungsgasse drohen Strafen bis zu € 2.180,–.

 

Wie sieht eine Rettungsgasse auf zweispurigen Fahrbahnen aus? Was ist für die Verkehrsteilnehmer zu tun?

 

 

Es ist wichtig, dass die Rettungsgasse bei stockendem Verkehr bzw. bei Stau sofort gebildet wird, auch wenn noch keine Einsatzfahrzeuge in der Nähe sind.

 

 

 

Bei zweispurigen Fahrbahnen fahren dabei alle Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen so weit wie möglich nach links, die Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen so weit wie möglich nach rechts (verwenden Sie dabei auch den Pannenstreifen).

 

Die Fahrzeuge sollen am Rand wieder parallel zur Straße stehen, damit eine gerade Rettungsgasse entsteht.

 

Wie sieht eine Rettungsgasse auf drei- bzw. mehrspurigen Fahrbahnen aus?

 

 

 

 

Alle Fahrzeuge auf der äußerst linken Fahrspur fahren so weit wie möglich nach links. Alle Fahrzeuge auf den anderen Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts (auch wieder den Pannenstreifen verwenden).

 

 

 

 

Wichtig für Einsatzfahrer der Feuerwehren:

Bei Einsatzfahrten dürfen Feuerwehrfahrzeuge neben den Fahrzeugen der Polizei, Rettung sowie Straßen- und Pannendienst die Rettungsgasse verwenden. Der Pannenstreifen kann auch weiterhin von Einsatzfahrzeugen verwendet werden. Es ist aber der schnellste Weg zum Einsatzort zu wählen, und in der Regel ist das über die Rettungsgasse. Der Pannenstreifen soll auch von anderen Verkehrsteilnehmern zur Bildung der Rettungsgasse verwendet werden und wird dadurch normalerweise verstellt sein.

 

Verbreiten Sie bitte diese wichtigen Informationen in Ihrem Bekanntenkreis, damit diese wichtige Umstellung reibungslos erfolgen kann.

 

Weitere Informationen:

Bericht: OV Roland Schwarz (ÖA BFV IBK-Land)

Grafiken und Infomaterial: ASFINAG

(22.11.2011)